Geschichte darf nicht Geschichte werden! Petition gegen den neuen Lehrplan

Robert Rauh (47) ist Geschichtslehrer am Barnim-Gymnasium in Berlin-Hohenschönhausen. Im Jahre 2013 wurde er als einer der besten Lehrer des Jahres mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet.

Er kämpft für den Erhalt des Geschichtsunterrichts in Brandenburg und Berlin. Denn gemäß den Planungen der Ministerien, wird es in den Klassen fünf und sechs künftig kein eigenständiges Fach Geschichte mehr geben. Stattdessen wird ein Fach „Gesellschaftswissenschaften“ eingeführt, zu welchem Elemente aus Geschichte, Geografie und Politischer Bildung gehören sollen.

Kurfürst Friedrich Wilhelm mit seiner ersten Ehefrau Luise Henriette von Nassau-Oranien

Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm mit seiner ersten Ehefrau Luise Henriette von Nassau-Oranien, Gemälde von Gerrit van Honthorst (1647)

Rauh sieht es u. a. als problematisch an, dass in dem neuen Fach Gesellschaftswissenschaften (Kl. 5/6) bei den obligatorischen Themenfeldern die historischen Epochen Ur- und Frühgeschichte, Antike und Mittelalter kaum noch auftauchen: die Alt- und Jungsteinzeit lediglich beim Thema „Ernährung“, Ägypten bei „Wasser“, Rom bei „Stadt“, das Römische Reich bei „Europa“ und die athenische Demokratie bei „Demokratie und Mitbestimmung“.

Auch die Chronologie ist aufgehoben, da die Reihenfolge der Themenfelder wählbar ist (vgl. Rahmenlehrplan der Gesellschaftswissenschaften, S. 18). Zudem werden das Fach Gesellschaftswissenschaften nun auch Lehrer unterrichten, die keine universitäre Ausbildung in Geschichte absolviert haben. Die Folge ist eine Entprofessionalisierung des Faches Geschichte.

Robert Rauh hat deshalb eine Petition gegen die Pläne der Ministerien gestartet, die seit Anfang März auf der Plattform openpetition steht. „Geschichte darf nicht Geschichte werden!“ lautet der Aufruf. Zu den Erstunterzeichnern gehören Dr. Peter Stolz (Vorsitzender des Berliner Geschichtslehrverbandes) sowie Dr. Günter Kolende (Vorsitzender des Brandenburger Geschichtslehrerverbandes).

http://www.schul-gerecht.de/index.php/2015-petition

Direktlink zur Petition

Wir möchten Sie bitten, sich mit dem verlinkten Petitionstext vertraut zu machen, sich eine Meinung zum Thema zu bilden und bei Zustimmung ebenfalls zu unterzeichnen.

Weitere Informationen:
Tagesspiegel (2. März 2015): Aufstand gegen neuen Lehrplan für Geschichte
Tagesspiegel (3. März 2015): 300 wütende Geschichtslehrer lassen Dampf ab
Märkische Allgemeine (19. Januar 2015): Kampf um den Geschichtsunterricht
Neues Deutschland (4. März 2015): Zwischen »Laberfach« und Lebensnähe
Märkische Online-Zeitung (4. März 2015): Lehrpläne rufen Widerstand hervor

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5. Fahrradmarkt am 5. April 2014

4. Fahrradmarkt am 16. März 2013, 14.00 Uhr, die Türen öffnen sich zum Verkauf

4. Fahrradmarkt am 16. März 2013, 14.07 Uhr, die Halle ist voll

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4. Fahrradmarkt am 16. März 2013

 

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Kinderflohmarkt am 10. Juni 2012

Kinderflohmarkt am 10. Juni 2012, Flyervorderseite (Berit Schirrow)

Kinderflohmarkt 2012 – Flyer (Berit Schirrow)

 

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3. Fahrradmarkt am 31. März 2012

Fahrradmarkt 2012, Vorderseite des Flyers

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Fahrradmarkt 2011 – Helfertreffen

Am Freitag, den 8. April 2011, traf sich ein Teil der insgesamt über 53 [sic] Fahrradmarktbeteiligten zu einer Nachsitzung im Bel Paese. Also Plakatekleber, Flyerverteiler, Verkaufspersonal, Fahrradsortierer, Türsteher, Kassierer, Kaffeekocher, Kuchenbäcker, Waffelbäcker, Bratwurstbrater und die famose Rektorin unserer Schule. Wir haben den Erfolg angemessen gefeiert. Die Vereinskasse blieb selbstverständlich unberührt.

Der Vorstand stellte seine statistische Auswertung zum Markt vor und verkündete das Ergebnis der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Gewinn um unglaubliche 50 % gesteigert werden. Anschließend wurde an den Abläufen gedrechselt, damit der dritte Fahrradmarkt im Frühling 2012 noch besser wird. Es war ein wunderbarer Abend.

Vielen Dank an alle Helfer. Auch an jene, die am Freitagabend leider nicht erscheinen konnten.

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2. Fahrradmarkt am 2. April 2011

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Bildungsspender

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Ordentliche Mitgliederversammlung am
16. Februar 2011

Adolph Menzel: Die Tafelrunde Friedrichs des Großen in Sanssouci, 1850 (Ausschnitt)

Sehr geehrte Freunde und Förderer,

wie Sie bereits dem Aushang am Schwarzen Brett unserer Schule entnehmen konnten, findet am Mittwoch, den 16. Februar 2011, die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung unseres Fördervereins statt. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Auch interessierte Nichtmitglieder sind sehr willkommen.

  • Ort: Da Franco in der Stolper Straße 1,
  • Datum: Mittwoch, 16. Februar 2011,
  • Beginn: 19.30 Uhr.

Als Tagesordnung wird vorgeschlagen:

  • Berichte des Vorstandes, des Schatzmeisters und des Kassenprüfers,
  • Entlastung des Vorstandes,
  • Fahrradmarkt 2011,
  • sonstige Vorhaben im laufenden Jahr,
  • Faltblatt (Flyer),
  • Internetauftritt,
  • Verschiedenes.

Ergänzende Vorschläge zur Tagesordnung werden gern entgegengenommen. Am besten per E-Mail oder Telefon. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
Jens-Uwe Bartholomäus, Dirk Dehne und Kilian Tham
(Vorstand)


Zum Gemäldeausschnitt:  Abgebildet sind v. l. n. r.: Lord Marschall George Keith, eine unbekannte Person, Voltaire, Generalmajor Christoph Ludwig von Stille, Friedrich der Große, Julien Offray de La Mettrie, Jean-Baptiste de Boyer Marquis d’Argens, Francesco Graf von Algarotti, Generalfeldmarschall James Francis Edward Keith, Friedrich Graf von Rothenburg

Das berühmte Gemälde hing bis zum Zweiten Weltkrieg in der Neuen Nationalgalerie. Um es vor den Luftangriffen auf Berlin zu schützen, wurde es in den großen Flak-Bunker verlagert. Der Bunker überstand alle Bomben. Bei seiner Öffnung nach dem Krieg verbrannte das Gemälde unter ungeklärten Umständen.

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Einschulung 2010

Schulanfänger, Urdenbach, 3. April 1953 (Quelle: Bundesarchiv)

Liebe Erstklässler,

endlich ist es soweit – Ihr dürft zur Schule gehen. Wir begrüßen Euch ganz herzlich und wünschen Euch viel Spaß und Erfolg beim Lernen. Wir freuen uns, daß Ihr da seid.

Übrigens: Das abgebildete Mädchen wurde im Jahre 1953 in Urdenbach (Düsseldorf) eingeschult. Heute müßte es 2010 – 1953 + 6 = 63 Jahre alt sein. So ungefähr wie Eure Oma. Die Schultüten waren damals kleiner als heute.

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  • Wir danken besonders:

    Business Computer Network SolutionsBerit Schirrow - KommunikationsdesignDie Wurst zum Fahrradmarkt: Fleischerei & Partyservice Grönke